Willkommen bei DORN BREUSS

 Die sanfte Wirbelsäulen-und Gelenksbehandlung nach Dorn und Breuss

    Der Bewegungsapparat des Menschen, das Muskel- und Skelettsystem, ist das größte Organsystem im Körper und umfasst Knochen, Gelenke, Muskeln, Nerven und Bindegewebe.

         Die zentrale Thematik dieser Bereiche ist die Wirbelsäule. Als sogenannte Lebensachse ist sie nicht nur das Stützorgan des Körpers, sondern vor allem auch stabile Schutzhülle für das darin     befindliche Rückenmark. Dieses ist das übergeordnete Steuerungsorgan schlechthin, und zwar für alle Funktionen der Organe, Gewebe und letztlich aller Zellen des Körpers.

         Blockaden – In jedem Leben gibt es erlebte Schock-, Stress-, Unfall- und einseitige Belastungszustände, die unsere Wirbelsäule aus ihrer normalen Lage herausbringen können. Häufig gleiten diese     Wirbelfehlstellungen nach einiger Zeit von allein wieder in ihre ursprüngliche Stellung zurück, aber manchmal auch nicht.

           Jede Fehlstellung kann über die austretenden Nervengeflechte die Ursache für vielfältige Blockaden und damit Beschwerden in den verschiedenen Schichten unseres Organismus sein:
                               

  • Im Nervenbereich – nervale Steuerung der  Organe, Sinnesempfindungen     

  • Im Kreislaufsystem und damit im Durchblutungsbereich     

  • Im feinstofflichen Energiebereich der Meridiane     

  • Im psychischen Bereich     

  • Im Stoffwechselbereich    

    Langanhaltende Blockaden gehen mit einer reduzierten Vitalstoffzufuhr der sie umgebenden Muskulatur einher, was zu einer Versulzung des gesamten Stoffwechsels in diesem Bereich führen kann. Dies     zeigt sich in Muskelverhärtungen, Ablagerungen im Gewebe, Schwellungen und Farbveränderungen der Haut. Sehr aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang, dass trotz einer Blockierung mit Einengung     eines austretenden Spinalnervs, das dazugehörige Organ gesund bleiben kann. Dafür ist das vegetative Nervensystem verantwortlich. Die positiven und negativen Impulse des Spinalnervs werden über     dazu geschalteten Informationen des Vegetativums verstärkt oder abgeschwächt.

    Wenn sich sowohl negative Informationen eines Spinalnervs als auch des vegetativen Nervensystems aufgrund seelischer Belastungen addieren, kann das zugehörige Folgeorgan erkranken bzw. für eine     Erkrankung anfällig werden. Damit wird klar, dass körperliche Interaktionen wesentlich durch seelische Befindlichkeiten gesteuert werden.

      
       Schwerpunkt der Methode Dorn nach Dieter Dorn  

    Der Ansatz innerhalb dieser Arbeit zielt auf die Wiederherstellung einer natürlichen aufrechten Wirbelsäule, bzw. es wird in der Behandlung auf Faszien, Muskeln und Gelenke eingewirkt, so dass     Fehlregulationen einzelner Wirbel und/oder Seitwärtskrümmungen mehrere Wirbel-Segmente aufgehoben werden. Voraussetzung dafür ist eine waagrechte Beckenlage. Vergleicht man analog dazu den     menschlichen Körper mit einem Turm, so muss dessen Basis stabil sein. Eine schiefe oder instabile Basis wird an der darüber liegenden Konstruktion immer Bauschäden nach sich ziehen


    Eine waagrechte Beckenlage setzt zwei gleich lange Beine voraus. Es hat sich gezeigt, dass bei etwa 80 % der Menschen, die mit Wirbelsäulenbeschwerden Hilfe suchen, die Beine scheinbar     unterschiedlich lang sind. Auch wenn man es nicht immer gleich bemerkt, führt eine so genannte funktionelle Beinlängendifferenz auf Dauer zu Beschwerden im Stützapparat, da die Statik nicht mehr     stimmt.

    

    Obwohl fast alle Menschen anatomisch gleich lange Beine haben, sind bei fast jedem zweiten Menschen funktionelle Beinlängenunterschiede feststellbar. Oft ist dafür eine veränderte Stellung des     Oberschenkelknochens in der Hüftpfanne, verbunden mit einer muskulären einseitigen Verspannung oder Muskelverkürzung, verantwortlich.

    Es handelt sich um so genannte „Fehlregulierung“, am häufigsten davon betroffen sind die Hüftgelenke, seltener Knie-, und Sprunggelenk. Wenn eine Gelenks-Fehlregulierung nicht gerade durch einen     Unfall hervorgerufen wurde, entwickelt sie sich oft ganz allmählich und fast unbemerkt durch einseitiger Belastung oder Körperhaltung. Die betroffenen Bänder erschlaffen langsam, und es gibt so     gut wie keine Warnzeichen.

    Die Pfanne des Hüftgelenkes ist anatomisch gesehen nach vorne hin wesentlich weiter geöffnet, als nach hinten. Das ist notwendig, da sonst der Schenkelhals beim Sitzen an das knöcherne     Pfannendach anstoßen würde. Diese anatomische Notwendigkeit hat allerdings den Nachteil, dass, wenn ein Zug auf das Hüftgelenk ausgeübt wird, sich die Bänder lockern und der Kopf etwas aus der     Pfanne herausgezogen wird. Die Folge ist eine scheinbare Beinverlängerung durch eine Hüftgelenks-Fehlregulation, das wiederum kann eine unnötige vorzeitige Abnützung des Knorpels einleiten.

    Deshalb werden bei der Dornmethode diese Gelenke immer gemeinsam mit den Klienten in einem bestimmten Bewegungsmodus „zusammengeführt“. Denn nur ein Gelenk, das optimalen Kontakt hat, kann     richtig versorgt werden und eine normale Beweglichkeit aufrechterhalten.

     

    Auch einseitige Bewegungsgewohnheiten können die Gelenke jahrelang belasten, ohne dass der Körper sich gleich meldet. Viele Menschen schlagen beispielsweise im Sitzen ganz automatisch die Beine     übereinander, sitzen häufig und zu lange in tiefen unbequemen Sesseln, oder sind zu häufigen und langen Autofahrten in ungünstig geformten Sitze gezwungen.

    Auch bei bestimmten gymnastischen Übungen, ganz besonders bei Dehnübungen in der Aufwärmphase vor einer sportlichen Betätigung, kann es zu Überdehnung kommen, so das beispielsweise der Hüftkopf     nicht wieder optimal in die Pfanne zurückgleitet und so eine Fehlregulation nach sich zieht.

        Es ist daher sehr sinnvoll, sich von Zeit zu Zeit die Beinlängen zu kontrollieren und bei Bedarf die erlernten Selbsthilfeübungen anzuwenden

      
       Schwerpunkt der Breuss-Massage nach Rudolf Breuß


  Nach dem Betrachten des Körpers im Stehen und im Liegen, sowie der mit dem Klienten zusammen ausgeführten dornischen Gelenktechnik an den Beingelenken, wird die Breussmassage eingesetzt. Diese Massageart konzentriert sich im Besonderen auf den Bereich entlang der Wirbelsäule. Mit sanften, rythmisch, monotonen Bewegungen wird erwärmtes, sonnengereiftes Johanniskrautöl in das Gewebe einmassiert. Einerseits können sich dadurch die Muskeln, Faszien, Sehnen entspannen und entschlacken, andererseits kann der Effekt mit einem Aufwärmen vor dem Sport verglichen werden. Deshalb stellt die Breuss-Massage eine ideale Vorbereitung für die, wenn notwendig, folgende Dorn-Methode dar, vermag physische und emotionale Blockaden zu lösen und kann den Klienten in einen heilsamen Entspannungszustand bringen.  Die nachfolgende Dorn-Methode kann durch sanften und gezielten Druck weiter auf die entspannungswillige Muskulatur einwirken. Die Wirbelsäule findet wieder in eine natürlich bewegliche Haltung.
    


                  Ziel der Dorn Breuss Methode  ist die Lösung und Aufhebung von Wirbelsäulen- und Gelenksproblemen um eine schmerzfreie Beweglichkeit wieder möglich zu machen und aufrecht zu erhalten.  Eine aktive Mitarbeit ist erforderlich.  Die sanfte Wirbelregulation ist keine rein passive Behandlung, sondern sie benötigt zum Erfolg die Mitarbeit der Klienten. Es werden im Verlauf der Anwendung Übungen erlernt und eine Anleitung zur Selbsthilfe gegeben. Deshalb hängt der nachfolgende Erfolg auch vom eigenen Mitwirken ab.              

Erfolgreich eingesetzt wird die sanfte Wirbelregulation z.B. bei:
                               

    ·       Wirbel/ Gelenksfehlstellungen

    ·       Ischiasleiden

    ·       Nackenproblemen mit Armschmerzen

    ·       Kreuzschmerzen

    ·       Skoliose

    ·       Muskelverspannungen

    ·       Bindegewebsverhärtungen

    ·       Verkippung des Kreuzbeines und Beckenverwringungen (Beinlängendifferenzthemen)


    


                  Ablauf der Dorn Breuss Behandlung  

    Die DORN-BREUSS-Behandlung  ist eine dynamische Behandlungsform. Die erste Behandlung dauert, zusammen mit der  Breuss-Massage, bis zu 2 Stunden, die Folgebehandlung etwa 1.5 Std. In der Regel sind je nach Beschwerden zwei bis fünf Sitzungen nötig, um einen ordentlichen und für den Leidenden merkbaren und erleichternden Erfolg zu erzielen. Bei bereits länger bestehenden funktionellen Fehlregulatuionen können mehrere Behandlungen nötig werden. Vereinzelt, meist bei erst seit kurzem auftretenden Beschwerden, reicht eine einmalige Behandlung um den Gordischen Schmerz-Knoten zu lösen. Die Mitarbeit des zu Behandelnden bestimmt einen großen Teil des Erfolges.

    Zuerst werden die Gelenke der Extremitäten nach einem bestimmten Modus durchbewegt. Danach wird in mehreren Teilschritten mit langsamen, rhythmischen Massagegriffen und mit viel erwärmten, sonnengereiften Johanniskrautöl die Muskulatur, Sehnen und Bänder an den Quer- und Dornfortsätzen gedehnt und gelockert. Dafür kann manchmal eine leichte Berührung ausreichen, oder auch ein kräftiger Druck erforderlich sein. Über die Dorn- und Querfortsätze wird durch sanften Druck ein gefahrloses "In-Stellung-bringen" der einzelnen Wirbel erreicht.


  Zur Optimierung  können auch einige energetische Elemente als Behandlungsverstärkung in den Schlüsselbereichen eingefügt werden. Diese dienen vor allem dem Aktivieren des natürlichen Energieflusses und dem allgemeinen Wohlbefinden des zu Behandelnden. Ein weiteres, wichtiges Element ist das Lösen von Ablagerungen in der Grundsubstanz des Bindegewebes durch Entsäuerungs/Entschlackungsmaßnahmen.    


     Zum Ende hin, wird bei stark blockierten Wirbeln oder seitlich abweichenden Segmenten, der zu Behandelnde um Mitarbeit gebeten, in Form von einfachen Pendelbewegungen einzelner Extremitäten. Abschließend werden Übungen für Zuhause mitgegeben.
Die Erfahrung zeigt  deutlich; Durch die tiefe Lockerung der Muskeln entlang der Wirbelsäule, der Kreuzdarmbeingelenke und dem Ausgleich der Beinlängendifferenz, bleiben schon länger bestehende, immer wiederkehrende Schmerzen, Verspannungen, Gelenks- und Bewegungseinschränkungen und ungereimte Organstörungen einfach aus. Die körpereigenen Selbstheilungskräfte werden dadurch aktiviert.
                 

    Szenario:

      Stellen sie sich einmal vor; das linke Bein zeigt sich im Gesamten auf Grund einer funktionell bedingten Fehlregulation im rechten Hüftgelenk um nur 5 Millimeter länger. Wie werden die Beckenschaufel, das   Kreuzbein, die Wirbelsäule, die Schultern, der Kopf, die aufsteigende Muskelkette, und die übrigen Extremitäten reagieren?  Nun, wahrscheinlich wird die rechte Beckenschaufel höher stehen, oder sich drehen und dadurch das Kreuzdarmbeingelenk blockieren. Das Kreuzbein passt sich der neuen Situation an, verliert dadurch aber die waagrechte     Ausrichtung und optimale Beweglichkeit. Die Wirbelsäule passt sich ebenfalls der neuen Ebene an, weicht dadurch zur Seite und bereitet den Weg für einzelne Wirbelblockaden. Das wiederum fördert     einen ungleichen Muskeltonus (weil die Muskeln mit aller Kraft ausgleichend halten müssen), permanente, oft auch schmerzhafte Muskelverspannungen, Gelenksprobleme bis zu Bandscheibenvorfällen und/oder Skoliose, sind die Folge! Auch die linke Schulterpartie wird entgegensteuern, und der Kopf ist gezwungen eine 'neue Mitte' zu finden, koste es was es wolle! Früher oder später reagieren auch noch die einzelnen Spinalnerven auf die unnatürliche Situation. Das ganze System (Nerven, Muskeln, Gelenke, Organe, Psyche) wird in Mitleidenschaft  gezogen.Mit der Methode DORN BREUSS  ist es möglich, auf sanfte Art und Weise, in Zusammenarbeit mit dem Betroffenen, oben angesprochene Blockaden und funktionelle Fehlregulationen wieder zu normalisieren bzw. aufzuheben. Manches mal sind nach ein bis zwei Behandlungen die funktionalen Dysbalancen ausgeglichen, bei manchen, meist länger bestehenden Fehlregulationen, können mehrere Behandlungen über einen längern Zeitraum hinweg notwendig sein. Der in seiner Beweglichkeit eingeschränkte Mensch erspart sich eine fortschreitende Leidensgeschichte. Die Freude an der wieder gewonnenen freien Beweglichkeit ohne Einschränkungen oder Schmerzen bietet wieder Lebensqualität und Lebenslust.

Hinweis: Die aufgeführten Beschreibungen und Inhalte sollen nicht die Anweisungen Ihres Arztes ersetzten! Wir geben ausdrücklich keinen medizinischen Rat und stellen keine Diagnosen! Die Interpretation dieses Textes liegt in der Verantwortung des Lesers.